Neue Umfrage: Berlinerinnen und Berliner befürworten Home Sharing

Nach Ende der Übergangsfrist ist das Zweckentfremdungsverbotsgesetz vor einem Jahr in verschärfter Form vollständig in Kraft getreten. Das Gesetz trifft vor allem Berliner Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Home Sharing, dem zeitweisen Vermieten ihres selbst bewohnten Zuhauses, etwas hinzuverdienen wollen. Home Sharer nehmen keinen Wohnraum weg, denn sie bewohnen die Wohnungen, die sie gelegentlich vermieten, ja selbst.

Wir haben eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar EMNID veröffentlicht, die zeigt, dass Berliner Bürgerinnen und Bürger Home Sharing befürworten. 63 Prozent der befragten Hauptstädter finden Home Sharing gut — 87 Prozent haben nichts dagegen einzuwenden, wenn Dritte ihr Zuhause zeitweise vermieten oder können es sich selbst vorstellen. 68 Prozent sind der Meinung, dass Home Sharing dem positiven und weltoffenen Image von Berlin zugutekommt.

Die Umfrageergebnisse machen auch deutlich, dass die Berlinerinnen und Berliner nicht glauben, dass Home Sharing der Grund für Wohnungsmangel in Berlin ist. Die Meisten halten zu wenige Neubauten und die starke Zuwanderung nach Berlin für die Ursache.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Berlinerinnen und Berliner auf der Seite der Home Sharer stehen, die gelegentlich ihr Zuhause teilen und Reisenden aus der ganzen Welt authentische lokale Erlebnisse bieten möchten. Wir werden uns weiterhin im Namen unserer Community für faire und klare Regeln zugunsten von Home Sharing in Berlin einsetzen.