“Zweckentfremdungsgesetz schnell ändern” – Freie Demokraten Berlin-Mitte

Das Berliner Zweckentfremdungsverbotgesetz zielt auf unschuldige Bürger und muss schnell geändert werden, so die Freien Demokraten (FDP) von Berlin-Mitte. Sie führen aus, Home Sharing sei eine Chance für die Berliner und Berlin solle neue Regeln einführen, die individuelle Freiheiten und das Recht der Berliner, ihre Häuser mit Gästen zu teilen, schützen.

Maren Jasper-Winter, FDP-Bezirksvorsitzende in Mitte, kritisiert, dass das derzeitige Berliner Zweckentfremdungsverbotgesetz nicht zwischen professionellen Beherbergungsbetrieben und ganz normalen Menschen, die gelegentlich ihr Zuhause teilen, unterscheidet.

Sie sagt, Home Sharing habe keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Wohnraum in Berlin und fordert den Senat auf, klare und einfache Regeln für Home Sharing, einzuführen, wie dies andere europäische Metropolen bereits getan haben.

Diese Art des Reisens sei also nicht nur attraktiv für die Reisenden, sondern auch für eine moderne Weltstadt wie Berlin. Sie sei nachhaltig und unterstütze die lokale Infrastruktur. Home Sharing sei zudem eine innovative Möglichkeit, den knappen Wohnraum in Berlin zu nutzen.

Diese Ansicht unterstützt, was wir von unserer Community jeden Tag hören: Home Sharing ist gut für Berlin. Unsere Berliner Gastgeber bringen wundervolle Gäste nach Berlin und haben einen positiven Einfluss auf die vielen Berliner Kieze und die lokalen Geschäfte außerhalb der Touristen-Hotspots und die vielen Familien, die sich mit dem Home Sharing etwas dazu verdienen können. Der typische Gastgeber in Deutschland verdient zusätzliche 1.800€ pro Jahr durch das Teilen von selber bewohntem Wohnraum. Allein in 2015 hat unsere Community geschätzt mehr als 467 Millionen Euro Wirtschaftswachstum nach Berlin gebracht.

Im vergangenen Monat haben wir die Ergebnisse einer von Airbnb in Auftrag gegebenen unabhängigen repräsentativen Umfrage veröffentlicht, die zeigen, dass die Mehrheit der Berliner Bürger Home Sharing über Airbnb unterstützt und sich klare und einfache Regeln wünscht, wie es sie in Großstädten wie Paris, London und Amsterdam gibt. Außerdem schrieben Airbnb-Gastgeber an politische Entscheidungsträger in Berlin, um ihnen die Vorteile des Home Sharing zu erklären, und sie aufzufordern, klare und einfache Regeln fürs Home Sharing einzuführen.

Die Berliner Bürger verstehen, dass sich Home Sharing von anderen Unterkunftsarten in der Stadt unterscheidet und wünschen sich klare und einfache Regeln, die zwischen professionellen Beherbergungsbetrieben und ganz normalen Menschen, die ihre Häuser teilen, um ihre Rechnungen zu bezahlen, unterscheiden. Wir wollen mit der Politik zusammenarbeiten, um normale Berliner zu unterstützen, unseren Verpflichtungen im Community Compact zu entsprechen und gegen unerwünschte kommerzielle Betreiber durchzugreifen.

Die heutige Pressemitteilung kannst du hier nachlesen.